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Vorsicht bei Alkohol auf dem Fahrrad !

Was möglicherweise in manchen anderen Ländern kein Problem darstellt und niemanden interessiert, kann in Deutschland zu ernsthaften Problemen mit der Polizei und den Gesetzen führen: Fahrradfahren unter Alkoholeinfluss.

Hier der Text in russischer Sprache

Einem jungen Migranten ist es passiert, dass er auf dem Fahrrad von der Polizei angehalten wurde. Er hatte bei einer Geburtstagsfeier Bier und Wodka getrunken.

Im Blut wurden 2 Promille Alkohol von der Polizei gemessen, und er wurde zu einer Geldstrafe von 350 € verurteilt.

 Wie Sie wissen, dürfen Sie kein Auto, Mofa oder Motorrad fahren,wenn Sie Alkohol (auch Bier) getrunken haben.

In Deutschland ist das Fahrrad auch ein Fahrzeug. Das heißt,  wenn Sie Alkohol getrunken haben, dürfen Sie auch nicht mehr mit dem Fahrrad fahren!

 Wer es trotzdem tut, muss damit rechnen, nach einer Polizeikontrolle bestraft zu werden, zum Beispiel mit einer Geldstrafe in Höhe eines ganzen Monatsverdienstes oder einer Freiheitsstrafe (Gefängnis) bis zu 1 Jahr; bei Gefährdung oder Verletzung von Menschen mit einer höheren Geldstrafe oder einer Gefängnisstrafe von sogar 3 bis 5 Jahren.

 Die Fahrerlaubnis/der Führerschein wird dann für 1 Jahr gesperrt, und man darf 1 Jahr kein Auto fahren.

 Ab einem Alkoholwert von 1,1 Promille im Blut gilt man in Deutschland als fahruntauglich, egal ob mit Fahrrad, Mofa, Moped, Motorrad oder erst recht mit dem Auto. Das ist eine Straftat.

 1,1 Promille entspricht ungefähr einem halben Liter (500 g) Wodka.

Sie fühlen sich dabei selbst gar nicht betrunken, aber Sie haben trotzdem den Promillewert im Blut!

 

Deshalb weisen wir Sie  endringlich darauf hin: 

1. Am besten ist es, einer von Ihnen trinkt nichts und bringt  die Gruppe sicher nach Hause!

2. Wenn Sie etwas getrunken haben, gehen Sie zu Fuß nach Hause oder  nehmen Sie den Bus!

3. Lassen Sie das Fahrrad stehen und holen Sie es Euch am nächsten Tag ab.

4. Oder Sie übernachten bei Ihren Freunden und fahren erst am nächsten Tag nüchtern nach Hause.

 

Gemeindediakonie Lübeck gGmbH

Jugendmigrationsdienst

W. Cramer

19.06.2009